Weshalb sich Milkon Südtirol für SwissPrimePack entschied

Warum hat sich Mila zur Einführung einer neuen Joghurtlinie entschlossen?
Elisabeth Molling:
«Der Joghurtmarkt in Italien ist in den letzten Jahren insgesamt nicht gross gewachsen. Die Segmentierung des Marktes wird aber immer bedeutender und eröffnet neue Möglichkeiten. Während der Bereich des klassischen Vollmilchjoghurts stagniert, weist das Zweikammersegment einen positiven Trend auf. Mila ist schon seit vielen Jahren mit einer Zweikammer-Joghurtlinie auf dem italienischen Markt erfolgreich präsent. Wir sind die Nummer zwei, was die Marktführerschaft betrifft. Mit der Erneuerung dieser Joghurtlinie wollen wir unseren Marktanteil weiter ausbauen. Wir hatten in Bezug auf Verpackung und Rezeptur ein altes Produktkonzept, das dringend eine Auffrischung und Verbesserung benötigte. Mit dem Launch der neuen Zweikammerlinie haben wir nicht nur das Produkt sondern auch die Verpackung optimiert. Es sollte ein 360-Grad-Relaunch gemacht werden: Rezeptur, Verpackung und Restyling unseres Layouts mit überarbeitetem Logo.»

Bei der Entwicklung und Produktion der Verpackung für die neue Joghurtlinie hat sich Mila für die Zusammenarbeit mit der SwissPrimePack entschieden. Welche Gründe waren dafür ausschlaggebend?
Andreas Mahlknecht:
«Der 2-Kammer-Becher hat bei Mila eine langwährende Tradition und ist für uns von strategischer Bedeutung. Insofern war es auch bei der Lieferantenauswahl von grösster Wichtigkeit, auf Partner vertrauen zu können, die äusserst zuverlässig arbeiten und über das entsprechende Know How verfügen. Dies galt in besonderer Weise gerade auch für den Becher. Nachdem wir uns intensiv mit verschiedenen Anbietern zu dem Thema auseinandergesetzt hatten, haben wir uns schliesslich für eine weitere Zusammenarbeit mit der SwissPrimePack entschieden. Abgesehen von der wirtschaftlichen Verhältnismässigkeit war für uns ausschlaggebend, dass das Unternehmen über einschlägige Erfahrungen im Bereich der 2-Kammer-Becher sowie der In Mould Labeling-Applikation verfügt und sich in den verschiedenen Schritten der Entwicklung jederzeit konstruktiv und aktiv einbrachte. Das erfreuliche Ergebnis: Trotz eines recht eng gesteckten Terminrahmens ging die Umsetzung ohne nennenswerte Schwierigkeiten über die Bühne.»

Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der SwissPrimePack?
Annelies Forer:
«Die Zusammenarbeit verlief reibungslos. Die SwissPrimePack war sehr flexibel und professionell; bei allen Anliegen hat man uns sehr unterstützt. Was wir jedoch am meisten geschätzt haben, war die Tatsache, dass sich das Unternehmen in den verschiedenen Projektphasen direkt mit unserem Maschinenhersteller in Kontakt gesetzt hat, was uns einiges an Zeit ersparte. Die SwissPrimePack und der Maschinenhersteller haben dann die optimale Lösung gefunden, ohne dass es von unserer Seite einer Intervention bedurfte.»

Wie hat der Markt die neue Joghurtlinie seit der Einführung im April 2011 aufgenommen?
Elisabeth Molling:
«Unser neuer „Gusto più Gusto” wurde vom Handel, aber auch vom Endverbraucher sehr positiv aufgenommen. Wir werden versuchen, in den nächsten Jahren unsere Wachstumsziele zu erreichen, auch wenn es uns der Marktführer nicht so einfach macht. Seit dem Relaunch unseres „Gusto più Gusto” hat der Marktführer seine Preispolitik verändert und ist zur Zeit sehr aggressiv. Wir glauben jedoch an unser Produktkonzept und sind davon überzeugt, dass wir mittelfristig unseren Marktanteil deutlich ausbauen können.»